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Borussia Dortmund hat am 5. Bundesliga-Spieltag einen sicher geglaubten Heimsieg gegen den SV Werder Bremen noch aus der Hand gegeben. Der BVB führte nach Treffern von Daniel Svensson und Nico Schlotterbeck kurz vor Schluss mit 2:0, musste sich nach einer späten Bremer Aufholjagd aber mit einem 2:2 (0:0) begnügen. Ausgerechnet Ex-Dortmunder Niclas Füllkrug erzielte in der Nachspielzeit den Ausgleich. Die Hausherren übernahmen von Beginn an die Spielkontrolle, taten sich gegen kompakt verteidigende Bremer allerdings schwer, klare Torchancen herauszuspielen. Werder lauerte auf Umschaltmomente und hatte durch Ludovit Reis die erste große Gelegenheit der Partie. Nach einer Ablage von Füllkrug verfehlte der Niederländer das Tor nur knapp (37.). Anschließend wurde Dortmund gefährlicher. Marcel Sabitzer setzte einen Freistoß aus rund 30 Metern knapp neben das Tor (39.), ehe Maximilian Beier nach einem sehenswerten Zuspiel von Ethan Nwaneri frei vor Karl Hein auftauchte. Der Bremer Schlussmann verhinderte mit einer starken Parade die Führung (43.). So ging es torlos in die Kabinen. Dortmund belohnt sich nach der Pause Nach dem Seitenwechsel erhöhte der BVB den Druck. Nwaneri scheiterte erneut an Hein (49.), während Füllkrug auf der Gegenseite eine große Chance zur Bremer Führung vergab (54.). In der 62. Minute jubelten die Dortmunder vermeintlich über das 1:0 durch einen Fallrückzieher von Nwaneri. Schiedsrichter Christian Dingert hatte zuvor allerdings ein Offensivfoul von Waldemar Anton an Füllkrug gepfiffen. Die Gastgeber blieben am Drücker und belohnten sich schließlich in der 80. Minute. Nach einem Ballgewinn von Beier leitete Konstantinos Karetsas einen Konter ein. Über Serhou Guirassy und Fábio Silva landete die Kugel bei Svensson, der aus kurzer Distanz zur Führung einschob. Nur fünf Minuten später legte Dortmund nach. Schlotterbeck setzte sich nach einer Ecke von Joey Veerman am zweiten Pfosten im Kopfballduell durch und traf zum 2:0 (85.). Die Partie schien entschieden, doch Bremen gab sich nicht geschlagen. Füllkrug schockt den BVB in der Nachspielzeit Zunächst nutzte Reis einen von Wojcik abgefangenen Dortmunder Pass und verkürzte mit einem platzierten Distanzschuss über den Innenpfosten auf 1:2 (88.). Werder drängte anschließend auf den Ausgleich und wurde in der zweiten Minute der Nachspielzeit belohnt: Marco Grüll hob den Ball gefühlvoll an den Elfmeterpunkt, wo Füllkrug völlig frei zum Kopfball kam und gegen seinen ehemaligen Verein zum 2:2 einnickte. Die Gäste blieben auch danach gefährlich, ein weiterer Treffer fiel jedoch nicht mehr. Dortmund musste sich nach einer lange kontrollierten Partie mit einem Punkt zufriedengeben, während Bremen dank einer beeindruckenden Schlussphase noch ein Unentschieden mitnahm. Tore: 1:0 Daniel Svensson (80., Silva) 2:0 Nico Schlotterbeck (85., Veerman) 2:1 Ludovit Reis (88., Wojcik) 2:2 Niclas Füllkrug (90.+2, Grüll)

Für Youri Regeer war im Gastspiel des SV Werder Bremen bei Borussia Dortmund nach etwas mehr als einer Stunde Schluss. Er musste in der 65. Minute ausgewechselt werden. Wenige Momente zuvor hatte der Mittelfeldspieler auf dem Boden gesessen und sich mit zwei Betreuern ausgetauscht. Den Rasen verließ Regeer anschließend aber selbstständig und ohne sichtbare Beeinträchtigungen.

Berkay Yilmaz wurde in der Länderspielpause ein wenig zurückgeworfen. Hintergrund ist ein geplanter Eingriff an den Zähnen, wie Chefcoach Julian Schuster am Freitag wissen ließ. Zurück im Training des SC Freiburg ist er noch nicht. „Bei ihm läuft jetzt der Prozess, dass sich da alles wieder einpendelt“, machte Schuster deutlich, dass Yilmaz sich nach der Pause langsam wieder herantasten soll, „die Zeit bekommt er.“ Der flexibel einsetzbare Linksverteidiger soll wieder volles Vertrauen in den Körper gewinnen, um richtig Gas geben zu können für die Intensität, die im Training eingefordert wird. „Das wird noch ein paar Tage dauern.“

Kurzer Auftritt für Amos Pieper am 5. Bundesliga-Spieltag: Der Innenverteidiger von Werder Bremen hat sich im Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund schon nach rund fünf Minuten ein körperliches Problem eingehandelt. Nach kurzer Behandlung spielte er zwar zunächst weiter, wurde keine Viertelstunde später aber doch ausgewechselt. Passiert war es bei einer Grätsche beziehungsweise womöglich beim anschließenden Zusammenprall mit dem Gegner. Pieper hatte daraufhin anscheinend Beschwerden im rechten Gesäßbereich.

Wie es aussieht, kann der FC Schalke 04 für das bevorstehende Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg (Sonntag, 17:30 Uhr) mit Timo Becker in der Startelf planen. Nach einer vor der Länderspielpause erlittenen Fußverletzung hat der Innenverteidiger rechtzeitig die Arbeit aufnehmen können. „Timo konnte wegen der kleinen Risswunde zweieinhalb Wochen kein Mannschaftstraining machen“, blickte Miron Muslic auf der Pressekonferenz am Freitag kurz zurück, um dann festzuhalten: „Er steht aber seit zweieinhalb Tagen uneingeschränkt im Mannschaftstraining, ist wieder voll dabei und steht natürlich zur Verfügung.“ Sollten hinsichtlich eines Einsatzes von Beginn Restzweifel bestehen bleiben, steht Maximilian Wöber als Alternative parat.

Mathias Gidsel wirft die Füchse Berlin zum Sieg gegen den FC Porto. Mit seiner Leistung stellt der Däne einen beeindruckenden Rekord ein.

Handball-Nationalspieler Fabian Wiede nähert sich nach langer Verletzungspause seinem Comeback bei den Füchsen Berlin. Wie weit er wirklich ist, verrät sein Trainer.

Der SC Magdeburg bleibt Erster in Gruppe F der Champions League. Beim polnischen Meister in Kielce hat der SCM nur phasenweise Probleme und steht unmittelbar vor dem Einzug in die Hauptrunde.

Stefan Kretzschmar äußert sich zum Wechselwunsch von DHB-Kapitän Johannes Golla. Dabei spricht der TV-Experte auch einen heiklen Nebenaspekt der Personalie an.

Handball-Bundestrainer Alfreð Gíslason spricht über Hansi Flicks schwierige Zeit als Fußball-Bundestrainer. Dabei zieht er einen Vergleich zu seiner eigenen Karriere.