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Fussball

Can Uzun: Hütter findet deutliche Worte für Uzun

Can Uzun ist als unangefochtener Stammspieler in der Offensive von Eintracht Frankfurt in die Saison gegangen. Immerhin hat der Türke, der in Regensburg geboren wurde, in den ersten Wochen wettbewerbsübergreifend vier Tore und drei Vorlagen geliefert. Zuletzt gegen Köln saß der 20-Jährige überraschend 90 Minuten auf der Bank. Trainer Adi Hütter ordnete seine Entscheidung auf der Pressekonferenz vor dem Topspiel bei Borussia Dortmund (Samstag, 18:30 Uhr) erneut ein: „Ich mag das ja grundsätzlich, wenn Spieler nicht sagen, ich bin mit der Rolle zufrieden, es ist mir egal, wenn ich nicht spiele. Aber am Ende des Tages geht es immer um ein Leistungsprinzip. Es hat jeder die Möglichkeit, sich in die Mannschaft zu spielen. Ich will auch, dass der Konkurrenzkampf angeheizt wird.“ Die Mannschaft steht für den Österreicher im Vordergrund. „Er ist ein sehr guter Spieler, das ist ein Fakt. Auf der anderen Seite: Jetzt hat er ein Mal nicht gespielt. Ein einziges Mal in diesen ersten Runden und es wird gleich ein Thema daraus gemacht. Das kann ich überhaupt nicht verstehen. Es ist auch gegenüber allen anderen nicht fair“, gab sich Hütter am Freitag etwas verwundert wegen der Diskussionen und vielen Fragen zu Uzun. Dieser habe laut seinem Trainer in dieser Woche – wie der Rest des Teams – ordentlich trainiert. Hütter geht es auch darum, zu sehen, dass Spieler sich im Training in den Dienst der Mannschaft stellen. Er habe aktuell die Qual der Wahl. Zumindest das Ergebnis gegen Köln gab ihm bei seiner Personalwahl recht. SGE-Coach forderte Konstanz und Teamwork Was die Konstanz in den Leistungen des Kreativspielers angeht, sieht Hütter noch Verbesserungsbedarf: „Er ist ein sehr guter Fußballer, darüber brauchen wir gar nicht diskutieren, aber ich erwarte Konstanz und ich erwarte auch, dass Can Uzun die Fähigkeiten, die er hat, während der Woche und auch bei den Spielen zeigt.“ Hütter skizzierte zudem seine eigene Aufgabe als Mentor und Trainer: „Ich bin hier, um ihn zu unterstützen, aber auch, um ihm die Augen zu öffnen, dass es im Fußball zwei Richtungen gibt und dass es ein Mannschaftssport ist. Er ist ein Unterschiedsspieler, aber er ist Teil einer Mannschaft.“ Je schneller Uzun das verstehe, umso schneller „wird er eine sehr große Karriere machen. Aber nicht, wenn er sich möglicherweise selber im Weg steht.“ Ob Uzun am Samstagabend in die Anfangsformation zurückkehrt, bleibt offen. Da Hütter nach dem Zu-Null-Sieg gegen Köln ankündigte, nicht „großartig viel verändern“ zu wollen, muss sich der Edeltechniker womöglich erneut im Konkurrenzkampf hinten anstellen oder als Impulsgeber von der Bank fungieren, auch wenn die SGE zuletzt spielerisch nicht auf ganzer Linie überzeugte.

Victor Boniface: Boniface unzufrieden: Abschied geplant

Victor Boniface könnte Bayer 04 Leverkusen bereits in der kommenden Wintertransferperiode verlassen. Wie Sky berichtet, ist der 25-jährige Stürmer mit seiner aktuellen Situation unzufrieden und strebt einen Vereinswechsel an. Sein Berater soll die Verantwortlichen der Werkself bereits über den Abschiedswunsch informiert haben. Hauptgrund für den Frust des Nigerianers ist seine geringe Spielzeit. In der laufenden Bundesliga-Saison kam Boniface lediglich am ersten Spieltag gegen die SV Elversberg zu einem Kurzeinsatz. Hinzu kommt, dass er bei der Nachnominierung für die Europa League nicht berücksichtigt wurde. Dabei hatte Boniface nach seinem Wechsel von Union Saint-Gilloise im Sommer 2023 zunächst einen hervorragenden Einstand in Leverkusen gefeiert. In seiner ersten Saison verbuchte er 31 Scorerpunkte in 34 Pflichtspielen. Anschließend wurde seine Entwicklung jedoch immer wieder von Rückschlägen gebremst. Nachdem ein Wechsel zu Al-Nassr im Februar 2025 gescheitert war, folgte in der vergangenen Saison eine Leihe zu Werder Bremen. Dort zog sich der Angreifer im Dezember einen Knorpelschaden zu und kam anschließend nicht mehr zum Einsatz. Auch nach seiner Rückkehr zur Werkself konnte Boniface bislang nicht wieder Fuß fassen. Angesichts seiner sportlichen Perspektive deutet daher vieles auf eine Trennung im Winter hin. Ob und unter welchen Bedingungen ein Transfer zustande kommen könnte, ist derzeit noch offen.

Bryan Lasme: Lasme für Muslić wieder eine Kaderoption

Bryan Lasme nähert sich beim FC Schalke 04 seinem ersten Bundesliga-Kaderplatz der laufenden Saison. Nachdem der verletzungsgeplagte Angreifer zuletzt weitere Spielpraxis sammeln konnte, gehört er für die Partie beim 1. FC Köln am Samstag inzwischen wieder zu den Kandidaten für das Aufgebot. „Grundsätzlich ist er seit Wochen gesund“, erklärte Cheftrainer Miron Muslić auf der Pressekonferenz. Lasme absolvierte während der Länderspielpause 45 Minuten im Testspiel in Lustenau und kam zuletzt auch für die U23 über eine Halbzeit zum Einsatz. Beide Belastungen überstand er ohne erneute Beschwerden. Damit hat der 27-Jährige nach einer langwierigen Wadenverletzung weitere Schritte gemacht. „Dementsprechend ist er eine Option für den Kader am Samstag“, bestätigte Muslić. In einem Bundesliga-Spieltagsaufgebot stand Lasme in dieser Saison bislang noch nicht.

Marcel Sabitzer: Sabitzer mit wenig Spielzeit: Kovač setzt weiter auf ihn

Marcel Sabitzer muss sich bei Borussia Dortmund derzeit mit einer kleineren Rolle zufriedengeben. Trotz seiner zuletzt überschaubaren Einsatzzeiten genießt der Mittelfeldspieler weiterhin das Vertrauen von Cheftrainer Niko Kovač, wie dieser auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen Eintracht Frankfurt (Samstag, 18:30 Uhr) deutlich machte. „Sabi macht es gut. Er ist fleißig, aber wir haben eine hohe Konkurrenz im Kader“, erklärte Kovač. Hinzu komme die taktische Ausrichtung: Im vergangenen Spiel habe der BVB mit zwei Stürmern agiert, wodurch ein Platz im Mittelfeld weggefallen sei. An Sabitzers Perspektive ändere die aktuelle Situation jedoch nichts. „Er ist ein wichtiger Bestandteil dieser Mannschaft“, betonte der Trainer, der auch mit den bisherigen Einwechslungen des Österreichers zufrieden ist. Angesichts des umfangreichen Spielplans rechnet Kovač fest damit, dass Sabitzer künftig wieder häufiger zum Zug kommt. „Wir haben noch viele Spiele vor uns und er wird sicherlich auch viele, viele Minuten noch spielen“, stellte der BVB-Coach in Aussicht.

Konstantinos Karetsas: Karetsas fehlt gegen Frankfurt – Bremen offen

Borussia Dortmund muss im Bundesliga-Spiel gegen Eintracht Frankfurt (Samstag, 18:30 Uhr) weiterhin auf Konstantinos Karetsas verzichten. Der 18-jährige Offensivspieler laboriert an einer Bänderverletzung im Sprunggelenk und ist für die Begegnung noch keine Option. Das bestätigte Cheftrainer Niko Kovač auf der Pressekonferenz am Freitag. Ob Karetsas im anschließenden Pokalduell mit Werder Bremen wieder zur Verfügung steht, ist ebenfalls ungewiss. „Dazu kann ich noch nichts sagen, denn auch dort werden wir niemanden irgendwo reintreiben in etwas, was zu gefährlich ist“, erklärte Kovač. Über das weitere Vorgehen werde in enger Abstimmung mit dem Spieler und der medizinischen Abteilung entschieden. Eine vorzeitige Rückkehr kommt für den BVB-Coach nicht infrage. „Es ist besser, man pausiert noch ein Spiel mehr als vielleicht einen Monat mehr“, betonte Kovač und stellte klar: „Vorsicht ist eigentlich immer besser als Nachsicht.“ Damit bleibt abzuwarten, ob Karetsas bereits gegen Bremen sein Comeback feiern kann oder die Dortmunder noch länger auf den Griechen verzichten müssen.

Quelle: https://www.ligainsider.de/public/scripts/rss_socialmedia.php

Handball

Melsungen wahrt Chance auf Hauptrunde - Magdeburg makellos

Melsungen setzt sich in einem engen Champions-League-Spiel gegen Wisla Plock durch und bleibt im Rennen um die Hauptrunde. Der SC Magdeburg gewinnt auch sein fünftes Gruppenspiel

Handball: Italiens Nationaltrainer Hanning nutzt Abnehmspritze – mit Erfolg

Füchse-Berlin-Funktionär Bob Hanning spricht über seinen Gewichtsverlust dank Abnehmspritze. Ein Schlüsselerlebnis war der Auslöser für seine Entscheidung.

Handball: DHB trifft Entscheidung über Kapitän Johannes Golla

Zuletzt sprach Johannes Golla im Rahmen des Wirbels um seine gewünschte Rückkehr nach Flensburg von mentalen Problemen. Bleibt er trotzdem DHB-Kapitän?

Kretzschmar: "Manche Aussagen von früher teils peinlich"

Stefan Kretzschmar prägte als "Handball-Punk" das Bild eines eigenwilligen Profis. Manche Aussagen würde er heute nicht mehr so machen. Zudem spricht er über die Auswirkungen von Instagram & Co.

Länderspiel-Doppelpack als Stresstest für Handballerinnen

Die deutschen Handballerinnen wollen bei der EM im Dezember um die Medaillen mitspielen. Auf dem Weg zur EURO wartet am Wochenende eine knallharte Standortbestimmung.

Quelle: https://www.t-online.de/sport/mehr-sport/handball/feed.rss

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