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Nelson Weiper hat sich beim 1. FSV Mainz 05 mit einem engagierten Auftritt zurück in den Fokus gespielt. Beim 2:0-Erfolg im Conference-League-Duell gegen Sigma Olmütz stand der 21-jährige Stürmer nach längerer Zeit wieder in der Startelf – und nutzte seine Chance. Cheftrainer Urs Fischer entschied sich im Vorfeld bewusst für Weiper im Doppelsturm neben Phillip Tietz. Hintergrund: Mit dem verletzten Silas Katompa-Mvumpa sowie dem für den Wettbewerb nicht gemeldeten Sheraldo Becker fehlten wichtige Optionen, sodass sich der Coach zwischen Weiper und Armindo Sieb entscheiden musste. Verdiente Chance nach Trainingsleistungen Ausschlaggebend für die Startelf-Nominierung waren laut Fischer die Leistungen im Training. „Er hat es sich verdient mit guten Leistungen im Training. Er war in den letzten zwei, drei Wochen wirklich unermüdlich und hat das umgesetzt, was man von ihm verlangt“, erklärte der Coach. Und Weiper lieferte: Mit seiner Physis und Geschwindigkeit stellte er die gegnerische Defensive immer wieder vor Probleme. „Nelly ist nicht langsam und hat eine gute Geschwindigkeit. Es war eine Überlegung, immer wieder zu flanken – da hatte der Gegner schon seine Schwierigkeiten“, so Fischer. Noch Luft nach oben Auch wenn Weiper seine Aufgabe insgesamt „wirklich sehr gut“ erledigte, sieht der Trainer weiterhin Entwicklungspotenzial – insbesondere im Kopfballspiel. „Das hat auch mit Spielminuten zu tun“, erklärte Fischer und verwies darauf, dass dem Angreifer gegen Ende der Partie die Kräfte ausgingen. Mit dem Einzug ins Viertelfinale hat Mainz nun nicht nur sportlich ein Ausrufezeichen gesetzt – auch Weiper dürfte sich mit seinem Auftritt für weitere Einsätze empfohlen haben.

Maximilian Mittelstädt übernahm im Europa-League-Duell des VfB Stuttgart gegen den FC Porto (0:2) eine ungewohnte Rolle. Der Linksverteidiger agierte überraschend auf der rechten Schiene – eine bewusste taktische Maßnahme von Cheftrainer Sebastian Hoeneß. Die Schwaben liefen in einem System mit Dreierkette auf, in dem Mittelstädt die rechte Seite beackerte, während Chris Führich auf der linken Schiene zum Einsatz kam. Hoeneß erklärte im Nachgang der Partie die Hintergründe dieser Umstellung. Taktischer Kniff mit klarer Idee „Die Idee mit Maxi war, dass wir einerseits eine defensive Komponente für ihre linke Seite haben und andererseits den Gegner auseinanderziehen wollten“, so der Coach. Mittelstädt sollte dabei immer wieder ins Zentrum einrücken, um Verlagerungen auf die ballferne Seite zu ermöglichen. Dieser Plan ging phasenweise auf: „Es wurde deutlich, Maxi auch immer wieder nach innen ziehen zu lassen, um größere Verlagerungen auf Chris zu spielen“, erklärte Hoeneß. Auch im zweiten Durchgang habe Mittelstädt aus dieser Position heraus mit einem Chipball auf Deniz Undav eine vielversprechende Szene eingeleitet. Wie es personell und taktisch am Sonntag (19:30 Uhr) beim Bundesliga-Spiel gegen den FC Augsburg weitergeht, bleibt offen.

Beim 1. FSV Mainz 05 sorgte Danny da Costa im Conference-League-Spiel gegen Sigma Olmütz (2:0) für eine kuriose Szene. Der 32-jährige Innenverteidiger musste während der Partie plötzlich vom Feld – allerdings nicht verletzungsbedingt. Cheftrainer Urs Fischer schilderte die Situation auf der Pressekonferenz nach dem Einzug ins Viertelfinale mit einem Augenzwinkern: „Wahrgenommen habe ich es, weil er an mir vorbei gesprintet ist. Ich wusste im ersten Augenblick nicht, was los war.“ Der Grund für den eiligen Abgang war ungewöhnlich: „Ich habe dann gehört, dass er Krämpfe hatte und auf die Toilette musste“, erklärte Fischer. In der Zwischenzeit reagierte das Trainerteam und nahm einen Wechsel vor. Am Wochenende wartet Ex-Klub Frankfurt Da Costa kehrte zwar wenig später zurück und signalisierte seine Einsatzbereitschaft, blieb letztlich aber draußen. „Er kam dann wieder und hatte das Gefühl, dass er zurück auf den Platz kann. Aber naja“, so Fischer. Der Defensivspieler wird im kommenden Bundesliga-Spiel gegen seinen ehemaligen Klub Eintracht Frankfurt (Sonntag, 15:30 Uhr) voraussichtlich wieder ganz normal zur Verfügung stehen …

Der VfB Stuttgart muss die Segel in der Europa League streichen. Trotz einer spielerisch überzeugenden Leistung und einem deutlichen Chancenplus unterlagen die Schwaben beim FC Porto mit 0:2 (0:1). Während der VfB seine zahlreichen Gelegenheiten ungenutzt ließ, bestraften die Portugiesen zwei Unaufmerksamkeiten eiskalt. Von Beginn an gab der VfB den Ton an. Bereits in der 2. Minute musste Porto-Keeper Diogo Costa sein ganzes Können aufbieten, um einen Kopfball von Jeff Chabot über die Latte zu lenken. Stuttgart blieb am Drücker: Chris Führich (8.) und Deniz Undav, der den Pfosten nur um Zentimeter verfehlte (13.), vergaben die Führung. Wie aus dem Nichts dann der Nackenschlag: In der 21. Minute nutzte Porto seine erste echte Chance. Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum zwischen Chabot und Hendriks schaltete William Gomes am schnellsten und schob zum 1:0 ein. Stuttgart zeigte sich unbeeindruckt und berannte weiter das Tor der Hausherren, doch Diogo Costa avancierte zum unbezwingbaren Bollwerk und parierte mehrfach glänzend gegen El Khannouss (30.) und Führich (32.). Traumtor und Ampelkarte besiegeln das Aus Auch nach dem Seitenwechsel blieb der VfB die gefährlichere Mannschaft. Undav scheiterte per Volley erneut am überragenden Costa (54.). Mitten in die Drangphase der Stuttgarter folgte die Entscheidung: Der 20-jährige Däne Victor Froholdt eroberte sich den Ball gegen Angelo Stiller zurück und hämmerte die Kugel aus 17 Metern ansatzlos in den Winkel – ein absolutes Traumtor zum 2:0 (72.). Die Resthoffnung des VfB wurde nur wenige Minuten später endgültig begraben. Der erst eingewechselte Nikolas Nartey sah innerhalb von nur 60 Sekunden zweimal Gelb und musste folgerichtig mit Gelb-Rot vom Platz (77.). In Unterzahl und gegen ein nun defensiv massiert stehendes Porto fehlte den Stuttgartern die Kraft für eine späte Aufholjagd. Am Ende standen 12:6 Schüsse zugunsten der Stuttgarter in der Statistik, doch auf der Anzeigetafel prangte ein ernüchterndes 2:0 für Porto. Der VfB scheiterte aber letztlich an der mangelnden Chancenverwertung und der abgezockten Effizienz der Portugiesen. Tore: 1:0 William Gomes (21., Borja Sainz) 2:0 Victor Froholdt (72.) Besondere Vorkommnisse: Nikolas Nartey sieht nach seinem zweiten Foulspiel die Gelb-Rote Karte (77.)

Die Zeichen bei Edmond Tapsoba könnten im kommenden Sommer auf Abschied stehen. Wie Sky-Experte Philipp Hinze in Transfer Update – Die Show berichtet, plant der Innenverteidiger von Bayer 04 Leverkusen zur neuen Saison den nächsten Karriereschritt. Das erklärte Traumziel des Nationalspielers aus Burkina Faso: die Premier League. Bereits im vergangenen Sommer gab es Interessenten, doch ein Transfer scheiterte an den hohen Forderungen der Werkself, was potenzielle Abnehmer abschreckte. Für die kommende Transferperiode zeigt sich Bayer 04 nun grundsätzlich gesprächsbereit, wird seinen Abwehrchef aber keinesfalls unter Wert ziehen lassen. Schmerzgrenze und 100-Millionen-Klausel Bayer 04 Leverkusen sitzt bei den Verhandlungen am längeren Hebel. Tapsoba besitzt, wie im Frühjahr 2024 berichtet, in seinem bis 2028 laufenden Vertrag eine Ausstiegsklausel in Höhe von stolzen 100 Millionen Euro. Möglicherweise liegt die vereinsinterne Schmerzgrenze für einen vorzeitigen Wechsel etwas unter diesem Betrag, dennoch wird eine hohe Ablöse fällig, um den 27-Jährigen aus seinem Kontrakt herauszukaufen. Da Tapsoba in den letzten Jahren konstant auf Top-Niveau agierte und zu den tragenden Säulen der Leverkusener Defensive gehört, wird Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes erst bei einem extrem lukrativen Angebot grünes Licht geben.

Beim ersten Auftritt nach dem EM-Silber werden die deutschen Handballer von den Fans gefeiert. Das steigert schon jetzt die Vorfreude auf die Weltmeisterschaft im eigenen Land.

Beim ersten Auftritt seit dem EM-Silber wecken die deutschen Handballer Vorfreude auf die Weltmeisterschaft im eigenen Land. Der Bundestrainer sammelt weitere Argumente für einen neuen Vertrag.

Im vergangenen Jahr feierte Jaron Siewert mit den Füchsen Berlin den Meistertitel – und wurde wenig später doch entlassen. Jetzt offenbart er schwerwiegende gesundheitliche Probleme.

Die deutschen Handballer träumen bei der WM 2027 im eigenen Land vom Titel. Die Vorbereitung beginnt mit zwei Länderspielen gegen Ägypten. Der Bundestrainer gibt ein Signal für die Zukunft.

Nach der Heim-Weltmeisterschaft im Januar 2027 läuft der Vertrag von Handball-Bundestrainer Alfred Gislason aus. In Rente will der Isländer danach noch nicht gehen.