Willkommen in Deiner Arena

Startelf: Rønnow – Van Den Bosch, Friedrich, Khedira – Haberer, Schäfer, Aebischer, Köhn – Imeri, Burcu – Skarke Bank: Raab – Trimmel, Rothe, Querfeld, Jeong, Latte Lath, Ilić, Güther, Burke

Startelf: Backhaus – Treu, Ginter, Lienhart, Makengo – Eggestein, Engelhardt – Beste, Yuito, Scherhant – Matanović Bank: Müller – Rosenfelder, Kübler, Günter, Osterhage, Irié, Höler, Grifo, Gotō

Brajan Gruda hat beim 5:2-Heimsieg von RB Leipzig gegen den FC Augsburg am Samstag eine herausragende Vorstellung abgeliefert und damit nicht nur die Fans, sondern auch beide Trainer beeindruckt. Der 22-jährige Offensivspieler war mit zwei Torvorlagen maßgeblich am Erfolg der Sachsen beteiligt und wurde anschließend von den Bundesliga-Fans zum „Man of the Match“ gewählt. Besonders sehenswert waren seine beiden Vorarbeiten innerhalb weniger Minuten: Zunächst bereitete Gruda nach einem starken Dribbling den Ausgleich durch Ezechiel Banzuzi vor, ehe er nur eine Minute später die Augsburger Defensive erneut auseinanderdribbelte und Christopher Nkunku mit einem gefühlvollen Heber das 2:1 auflegte. Auch die übrigen Leistungsdaten unterstreichen seinen starken Auftritt: Fünf Torschussvorlagen, zehn erfolgreiche Dribblings bei elf Versuchen sowie elf gewonnene Bodenzweikämpfe bei 13 Duellen standen für den Leipziger zu Buche. Gruda erhält Lob von allen Seiten Trainer Martín Demichelis zeigte sich auf der Pressekonferenz nach der Partie entsprechend zufrieden. „Klar, jeder hat gesehen, was für ein Spieler Brajan ist und was für eine Leistung er heute gebracht hat. Das freut mich“, erklärte der Argentinier. Gleichzeitig gab er seinem Schützling mit auf den Weg: „Er ist jung, muss cool bleiben und hart arbeiten.“ Auch Augsburgs Trainer Manuel Baum kam nicht umhin, die individuelle Klasse des Leipzigers hervorzuheben. „Ich erinnere an Gruda. Der war echt schwer zu verteidigen und hat viele Situationen aufgelöst“, lobte der FCA-Coach seinen Gegenspieler. Für Gruda geht es nun zur deutschen Nationalmannschaft, für die er von Bundestrainer Jürgen Klopp für die anstehenden Nations-League-Partien gegen Serbien (13. November) und die Niederlande (16. November) nominiert wurde. Dort könnte der 22-Jährige nach seiner überzeugenden Leistung gegen Augsburg auch sein Debüt für die A-Nationalmannschaft feiern. Demichelis verband die Reise mit einem klaren Wunsch: „Ich wünsche ihm das Beste für die Nationalmannschaft, denn wir brauchen ihn gesund und gierig zurück.“

Die hohe Belastung der vergangenen Wochen hat bei Waldemar Anton Spuren hinterlassen. Wie Borussia Dortmund am Sonntag offiziell mitteilte, wird der 30-jährige Innenverteidiger aufgrund muskulärer Probleme nicht zur deutschen Nationalmannschaft reisen. In Absprache mit dem DFB bleibt Anton während der anstehenden Länderspielpause in Dortmund. Damit verpasst der Abwehrspieler die beiden abschließenden Nations-League-Gruppenspiele gegen Serbien am 13. November und die Niederlande am 16. November. Für ihn nominierte Bundestrainer Jürgen Klopp RB Leipzigs Ridle Baku nach. Anton gehörte in dieser Saison zu den absoluten Dauerbrennern des BVB. In allen neun Bundesliga-Partien sowie den vier bisherigen Champions-League-Spielen stand der Defensivspieler über die volle Distanz auf dem Platz. Insgesamt absolvierte er 1.417 von 1.440 möglichen regulären Spielminuten in den bisherigen 16 Pflichtspielen. Wie schwerwiegend die muskulären Beschwerden sind, ist bislang nicht bekannt. Durch den Verzicht auf die Länderspielreise erhält Anton nun zumindest die Gelegenheit, sich von den Strapazen der vergangenen Wochen zu erholen. Ob er für das erste Bundesliga-Spiel nach der Pause bei Borussia Mönchengladbach am 21. November (15:30 Uhr) wieder uneingeschränkt zur Verfügung steht, bleibt abzuwarten.

Willi Orban hat beim 5:2-Heimsieg von RB Leipzig gegen den FC Augsburg am Samstag ein besonderes Jubiläum gefeiert. Der 34-jährige Innenverteidiger absolvierte sein 400. Pflichtspiel für die Sachsen und wurde dafür nach Abpfiff von Verein und Fans geehrt. Auch über das Saisonende hinaus könnte der Routinier den Leipzigern erhalten bleiben. Orbans Vertrag läuft zwar im Sommer 2027 aus, nach Informationen des kicker sollen sich Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer und der Abwehrspieler allerdings zu Gesprächen über dessen Zukunft zusammensetzen. Vieles deutet dem Bericht zufolge auf eine Vertragsverlängerung hin. Demichelis würdigt Orban als Vorbild Trainer Martín Demichelis fand auf der Pressekonferenz nach dem Augsburg-Spiel lobende Worte für seinen erfahrenen Verteidiger. „Es ist eine Ehre für mich, Trainer von Willi zu sein. Der Junge ist sehr professionell und hat nicht zufällig diese 400 Spiele im Leipzig-Trikot hinter sich“, erklärte der Argentinier. Orban sei ein großes Vorbild für seine Mitspieler. Dass ausgerechnet der Jubilar mit einem frühen Fehler den Augsburger Führungstreffer begünstigt hatte, änderte an der Wertschätzung seines Trainers nichts. Ein Spieler mit Orbans Erfahrung wisse genau, wie er mit solchen Situationen umgehen müsse, betonte Demichelis. Auch Orban selbst zeigte sich von der Ehrung bewegt. Die 400 Einsätze seien eine „unfassbare Zahl“, erklärte der Innenverteidiger und bedankte sich bei den Fans für ihre Unterstützung seit seinem Wechsel im Jahr 2015. „Ich habe immer 100 Prozent gegeben, werde das auch weiterhin tun“, versprach der Routinier. Ob er dieses Versprechen auch über den kommenden Sommer hinaus im Leipziger Trikot einlösen wird, könnten die anstehenden Vertragsgespräche klären.

Erstmals seit sechs Monaten stand das DHB-Team wieder zusammen auf der Platte. In der EM-Qualifikation gab es einen etwas mühsamen Sieg gegen Belgien.

Sowohl als Spieler als auch als Trainer konnte Martin Schwalb große Erfolge feiern. Nun aber hat er von einem gesundheitlichen Schlag berichtet – und spricht eine Mahnung aus.

Martin Schwalb zählt zu den prägenden Persönlichkeiten im deutschen Handball. Nun macht der 63-Jährige eine Krebserkrankung öffentlich - und denkt inzwischen schon wieder an ein Comeback als Trainer.

Bundestrainer Markus Gaugisch nominiert 16 Spielerinnen für die Europameisterschaft, von denen fast alle schon im Vorjahr beim silbernen WM-Coup dabei waren. Für Jung-Mama Smits bleibt die Tür offen.

Die MT Melsungen erlebt im abschließenden Gruppenspiel der Champions League einen Nervenkrimi. Die Nordhessen bestehen diesen und sind weiter.