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Die TSG Hoffenheim verliert einen ihrer spektakulärsten Offensivakteure, darf sich im Gegenzug jedoch über den größten Geldregen der Vereinsgeschichte freuen. Wie der Bundesligist am Sonntag offiziell bekannt gab, wechselt Bazoumana Touré zum Newcastle United FC. Über die exakten Ablösemodalitäten schwiegen sich die Klubs offiziell aus – nach übereinstimmenden Medienberichten beläuft sich das Gesamtpaket jedoch auf 50 Millionen Euro plus einer Weiterverkaufsbeteiligung von zehn Prozent. Damit löst Touré Joelinton ab, der im Sommer 2019 für rund 44 Millionen Euro ebenfalls von der TSG zu den Magpies transferiert wurde, und steigt zum alleinigen Rekordverkauf der Hoffenheimer Klubhistorie auf. Schicker: Weiterverkauf „entspricht DNA der TSG“ Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG, verabschiedete das Top-Talent mit stolzen Worten: „Natürlich hätten wir Bazou gerne weiterhin in unseren Reihen gesehen. Es entspricht jedoch der DNA der TSG und unserem eingeschlagenen Weg, hochveranlagte Talente zu verpflichten und gemeinsam mit unserem Trainerteam gezielt weiterzuentwickeln und ihnen den Schritt zu den Elite-Klubs zu ermöglichen.“ Der pfeilschnelle Flügelspieler hatte nach seinem Wechsel vom schwedischen Erstligisten Hammarby IF im Februar 2025 eine rasante Entwicklung genommen und sich unter TSG-Trainer Christian Ilzer zu einem der auffälligsten Offensivspieler der Bundesliga entwickelt. Touré selbst sagte zum Abschied: „Ich freue mich auf die Herausforderung Premier League, aber die TSG wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.“

Der FC Schalke 04 hat den bereits erwarteten Abgang von Felipe Sánchez offiziell bestätigt. Der 22-jährige Innenverteidiger wechselt für die Saison 2026/27 auf Leihbasis zum mexikanischen Erstligisten Santos Laguna. Wie die Königsblauen mitteilten, beinhaltet die Vereinbarung eine Kaufpflicht, die nach einer festgelegten Anzahl an Einsätzen in der kommenden Spielzeit greift. Sánchez besitzt auf Schalke noch einen Vertrag bis 2028. Der Argentinier war im Sommer 2024 für rund 1,2 Millionen Euro nach Gelsenkirchen gewechselt. Insgesamt absolvierte er 34 Pflichtspiele für die Königsblauen, davon 25 Einsätze in der vergangenen Zweitliga-Saison. Für Sánchez beginnt das neue Kapitel in Mexiko zeitnah: Die Saison der Liga MX startet bereits am 17. Juli.

Bewegung auf dem Transfermarkt um Hoffenheims Angreifer Haris Tabaković: Wie das bosnische Medium N1 berichtet und Sky mittlerweile bestätigen kann, befindet sich der FC Red Bull Salzburg in Verhandlungen über eine Verpflichtung des 32-jährigen Sturmtanks. Zwischen der TSG Hoffenheim und den Österreichern soll auf Vereinsebene bereits weitestgehend Klarheit herrschen. Demnach soll die fixe Ablösesumme für den bosnischen Nationalspieler bei rund 5 Millionen Euro liegen. Trotz der Annäherung zwischen den beiden Vereinen ist der Wechsel keineswegs in trockenen Tüchern. Der Knackpunkt liegt derzeit auf der Seite des Spielers: Tabaković hat dem Wechsel nach Salzburg bislang noch nicht zugestimmt, und aktuell besteht noch keine Einigung über die Vertragsmodalitäten zwischen dem Angreifer und den Roten Bullen.

Die Zukunft von Jonathan Asp-Jensen könnte in Spanien liegen. Wie BILD berichtet, bemüht sich La-Liga-Aufsteiger Deportivo La Coruña intensiv um die Verpflichtung des 20-jährigen Offensivspielers vom FC Bayern München und soll sich inzwischen aussichtsreiche Chancen auf einen Transfer ausrechnen. Zuletzt galt die S.S. Lazio als Favorit im Rennen um den Dänen. Während sich die Verhandlungen mit den Italienern dem Bericht zufolge hinziehen, soll der La-Liga-Aufsteiger mit der Aussicht auf regelmäßige Einsatzzeiten gepunktet haben. Das Gesamtpaket sei für Asp-Jensen besonders attraktiv. Laut BILD dürfte die Ablösesumme leicht über dem aktuellen Marktwert von rund vier Millionen Euro liegen. Ob sich letztlich Deportivo La Coruña oder ein anderer Interessent durchsetzt, bleibt abzuwarten.

Der 1. FC Union Berlin hat auch das zweite Testspiel des Wochenendes mit Bravour bestanden. Im Stadion der Völkerfreundschaft feierten die Eisernen einen Kantersieg gegen den SV Grün-Weiß Lübben. Wie bereits am Vortag beim ersten Aufgalopp in Rathenow nutzte der neue Cheftrainer Mauro Lustrinelli die Partie vor allem dazu, den gesamten Kader zu sichten. Zur Halbzeit wechselte der Schweizer Übungsleiter erneut komplett durch, sodass gleich zwei verschiedene Formationen jeweils 45 Minuten lang Spielpraxis sammelten. Die Köpenicker agierten in beiden Durchgängen mit enormer Spielfreude, während sich auf der Gegenseite vor allem Lübbens Schlussmann Lowis Dommaschk im ersten Durchgang mit einigen starken Paraden gegen die Bundesliga-Profis auszeichnen konnte. Wie bereits beim gestrigen Auftakt in Rathenow fehlten Rani Khedira, Dmytro Bogdanov, Frederik Rönnow sowie Robert Skov. Tore: 1:0 Tim Skarke (7.) 2:0 Ilyas Ansah (9.) 3:0 Ilyas Ansah (13.) 4:0 Mekhi Gray (15.) 5:0 Mekhi Gray (16.) 6:0 Tim Skarke (18.) 7:0 Tim Skarke (20.) 8:0 Ilyas Ansah (25.) 9:0 Tom Rothe (37.) 10:0 Tom Rothe (42.) 11:0 Mekhi Gray (45.) 12:0 Livan Burcu (53.) 13:0 Chris Bedia (58.) 14:0 Marin Ljubicic (59.) 15:0 Marin Ljubicic (68.) 16:0 Marin Ljubicic (81.)

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