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Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation trotz eines frühen Rückstands einen klaren 4:1 (2:1)-Auswärtserfolg gegen Malta eingefahren. Matchwinner für die Mannschaft von Antonio Di Salvo war Stürmer Nicolò Tresoldi, der die DFB-Auswahl mit drei Treffern nahezu im Alleingang auf die Siegerstraße schoss. Früher Abwehr-Patzer umgehend korrigiert Die DFB-Elf musste in der 9. Minute einen kalten Dusche hinnehmen: Nach einem Patzer von Banks im Aufbauspiel nutzte Tuma den Freiraum, lief über das halbe Feld und schob eiskalt zur überraschenden 1:0-Führung für Malta ein. Die deutsche Antwort ließ allerdings nur zwei Minuten auf sich warten: Nach einer Vorarbeit von Morgalla, dessen Schlenzer am Pfosten landete, stand Tresoldi richtig und staubte zum 1:1-Ausgleich ab (11.). Später scheiterte nach gegnerischer Konfusion im Strafraum Mert Kömür aus spitzem Winkel, ehe Tom Rothe den Abpraller freistehend aus kurzer Distanz zur 2:1-Führung einköpfte (32.). Freistoß-Kunststück setzt den Schlusspunkt Zur zweiten Halbzeit wechselte Di Salvo ein Mal und brachte Ulrich rein, der sich sofort gewinnbringend einbrachte. Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff schlug der Joker eine präzise Ecke von der linken Seite auf den Fünfmeterraum, wo sich Tresoldi hochschraubte und per Kopf auf 3:1 stellte (47.). Während Malta defensiv ausgerichtet blieb, setzte Tresoldi das Highlight des Spiels: In der 69. Minute trat der Angreifer zu einem direkten Freistoß aus 17 Metern an und zirkelt die Kugel sehenswert in den linken Knick zum 4:1-Endstand. In der Schlussphase schaltete Deutschland spürbar einen Gang zurück und brachte den ungefährdeten Dreier souverän über die Zeit. Tore: 0:1 Basil Tuma (9.) 1:1 Nicolò Tresoldi (11., Morgalla) 2:1 Tom Rothe (32.) 3:1 Nicolò Tresoldi (47., Ulrich) 4:1 Nicolò Tresoldi (69.) Aufstellung der Deutschland-U21: Weiß – Morgalla (72. Ibrahimovic), Banks (77. Quarshie), Coulibaly, Rothe – Kemlein, Onyeka (46. Ulrich), Pejcinovic (64. Mohya), Kömür (64. Darvich), Brunner – Tresoldi

Offensivakteur Brajan Gruda will die Länderspielpause nutzen, um sich für die anstehenden Aufgaben von RB Leipzig fit zu machen. Wie die Leipziger Volkszeitung berichtet, war der 22-Jährige beim Trainingsauftakt der verbliebenen RB-Gruppe am Dienstag noch nicht im regulären Mannschaftstraining anzutreffen. Stattdessen absolvierte Gruda eine individuelle Einheit am Trainingszentrum von RB Leipzig. Die Auszeit war nötig geworden, nachdem der Dribbelkünstler am letzten Spieltag vor der Länderspielpause im Duell gegen Bayer 04 Leverkusen aufgrund von Bauchmuskelproblemen vorzeitig ausgewechselt werden musste. In der Folge sagte Gruda auch seine Reise zur Nationalmannschaft ab. Um rechtzeitig für das Spiel gegen Eintracht Frankfurt (10. Oktober) vollständig fit zu werden, bleiben Gruda noch rund anderthalb Wochen.

Borussia Dortmund steht unmittelbar davor, die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Niko Kovač langfristig auszubauen. Nachdem sich beide Seiten bereits grundsätzlich verständigt hatten, sind nun auch die letzten Details geklärt. Wie BILD berichtet, besteht zwischen den BVB-Bossen und dem 54-jährigen Übungsleiter eine vollständige Einigung über eine vorzeitige Vertragsverlängerung. Das ursprünglich bis zum 30. Juni 2027 datierte Arbeitspapier soll um zwei weitere Jahre bis zum Sommer 2029 ausgedehnt werden. Die Zahlen liegen unterschriftsreif auf dem Tisch, der finale Vollzug sowie die offizielle Verkündung seien für den kommenden Oktober geplant. Kovač hatte seine Unterschrift an den Verbleib von Sport-Geschäftsführer Lars Ricken geknüpft, der sein Amt jüngst ebenfalls langfristig bis 2030 verlängert hat. Der Kroate übernahm die Dortmunder im Januar 2025 in einer sportlichen Krise und führte das Team noch in die Champions League. In der laufenden Saison grüßt der BVB unter Kovačs Regie ungeschlagen von der Tabellenspitze der Bundesliga.

Noël Aséko von Eintracht Frankfurt wird der deutschen U21-Nationalmannschaft für das anstehende Länderspiel gegen Malta nicht zur Verfügung stehen. Wie der DFB offiziell mitteilte, verzichtet U21-Nationaltrainer Antonio Di Salvo aus Gründen der Belastungssteuerung auf den 20-Jährigen. Die Maßnahme kommt keineswegs überraschend: Aséko hatte während der gesamten Sommerpause mit hartnäckigen Knieproblemen zu kämpfen und musste sich über ein Aufbauprogramm schrittweise an die volle Matchfitness heranarbeiten. Da der Mittelfeldspieler im ersten Spiel der U21 gegen Lettland (4:0) rund 70 Minuten auf dem Platz stand, geht man nach der gesteigerten Belastung der letzten Wochen kein Risiko ein. Auch auf Vereinsebene dosierte die Eintracht die Einsatzzeiten ihres Youngsters: Nachdem er an den ersten beiden Spieltagen noch ohne Spielminute blieb, sammelte Aséko am 3. Spieltag (60 Minuten) und am 4. Spieltag (45 Minuten) erste wertvolle Wettkampfpraxis.

Marcel Sabitzer und Maximilian Beier halten sich während der laufenden Länderspielpause bei der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund fit. Da 20 BVB-Profis auf Länderspielreise sind und der reguläre Trainingsbetrieb nicht stattfinden kann, nahmen die beiden verbliebenen gesunden Feldspieler am Mittwochvormittag am Training der U23 teil. Dies berichten die Ruhr Nachrichten. Zuvor hatten beide Offensivakteure freie Tage genossen. Während Beier von Bundestrainer Jürgen Klopp nicht berücksichtigt worden war, verzichtete Sabitzer im Vorfeld freiwillig auf die Reise zum Nationalteam Österreichs. Trainer Niko Kovač, der die Maßnahme bereits angekündigt hatte, weilt unterdessen selbst überwiegend in seiner Wahlheimat Salzburg, um die anstehenden Aufgaben vorzubereiten. Das Programm der Schwarz-Gelben im Herbst hat es in sich: Binnen vier Wochen stehen nach der Pause neun Pflichtspiele an. Der Großteil der Nationalspieler wird erst am kommenden Dienstag in Dortmund zurückerwartet.

Elias Ellefsen á Skipagøtu verlässt den THW Kiel im Sommer. In Dänemark beerbt er einen deutschen Nationalspieler.

Handball-Nationalspieler Juri Knorr wechselt zu Paris Saint-Germain. Sein bisheriger Klub erzielt mit dem Deutschen einen neuen Rekorderlös.

Die deutsche Handball-Liga ist so weit wie der Frauenfußball vor einem Vierteljahrhundert - meint zumindest Bob Hanning. Über Gehaltslücken, Minijobs und bessere Aussichten im Ausland.

Die deutschen Handballerinnen haben erstmals in diesem Jahr ein Länderspiel verloren. In der Zweitauflage des Duells mit Spanien leistet sich die DHB-Auswahl zu viele Patzer.

Der WM-Zweite wird seiner Favoritenrolle gegen Spanien gerecht, auch wenn noch nicht alles rund läuft.