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Andrej Ilić ist zurück im Spieltagskader des 1. FC Union Berlin. Nach rund dreimonatiger Verletzungspause gehört der Stürmer beim Bundesliga-Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg am Sonntag (17:30 Uhr) erstmals wieder zum Aufgebot der Eisernen und nimmt zunächst auf der Ersatzbank Platz. Der Angreifer hatte aufgrund einer Blinddarmoperation lange pausieren müssen und erst in der vergangenen Woche wieder vollständig am Mannschaftstraining teilgenommen. Trainer Mauro Lustrinelli hatte eine Rückkehr bereits auf der Pressekonferenz in Aussicht gestellt, angesichts des Trainingsrückstands allerdings noch um Geduld gebeten. Nun steht Ilić zumindest wieder als Einwechseloption zur Verfügung und könnte gegen Freiburg seine ersten Pflichtspielminuten nach der langen Zwangspause sammeln. Die anschließende Länderspielpause bietet dem Angreifer zudem zwei Wochen Zeit, um seinen Trainingsrückstand weiter aufzuholen und sich wieder an die volle Belastung heranzutasten.

Startelf: Rønnow – Van Den Bosch, Friedrich, Khedira – Haberer, Schäfer, Aebischer, Köhn – Imeri, Burcu – Skarke Bank: Raab – Trimmel, Rothe, Querfeld, Jeong, Latte Lath, Ilić, Güther, Burke

Startelf: Backhaus – Treu, Ginter, Lienhart, Makengo – Eggestein, Engelhardt – Beste, Yuito, Scherhant – Matanović Bank: Müller – Rosenfelder, Kübler, Günter, Osterhage, Irié, Höler, Grifo, Gotō

Brajan Gruda hat beim 5:2-Heimsieg von RB Leipzig gegen den FC Augsburg am Samstag eine herausragende Vorstellung abgeliefert und damit nicht nur die Fans, sondern auch beide Trainer beeindruckt. Der 22-jährige Offensivspieler war mit zwei Torvorlagen maßgeblich am Erfolg der Sachsen beteiligt und wurde anschließend von den Bundesliga-Fans zum „Man of the Match“ gewählt. Besonders sehenswert waren seine beiden Vorarbeiten innerhalb weniger Minuten: Zunächst bereitete Gruda nach einem starken Dribbling den Ausgleich durch Ezechiel Banzuzi vor, ehe er nur eine Minute später die Augsburger Defensive erneut auseinanderdribbelte und Christopher Nkunku mit einem gefühlvollen Heber das 2:1 auflegte. Auch die übrigen Leistungsdaten unterstreichen seinen starken Auftritt: Fünf Torschussvorlagen, zehn erfolgreiche Dribblings bei elf Versuchen sowie elf gewonnene Bodenzweikämpfe bei 13 Duellen standen für den Leipziger zu Buche. Gruda erhält Lob von allen Seiten Trainer Martín Demichelis zeigte sich auf der Pressekonferenz nach der Partie entsprechend zufrieden. „Klar, jeder hat gesehen, was für ein Spieler Brajan ist und was für eine Leistung er heute gebracht hat. Das freut mich“, erklärte der Argentinier. Gleichzeitig gab er seinem Schützling mit auf den Weg: „Er ist jung, muss cool bleiben und hart arbeiten.“ Auch Augsburgs Trainer Manuel Baum kam nicht umhin, die individuelle Klasse des Leipzigers hervorzuheben. „Ich erinnere an Gruda. Der war echt schwer zu verteidigen und hat viele Situationen aufgelöst“, lobte der FCA-Coach seinen Gegenspieler. Für Gruda geht es nun zur deutschen Nationalmannschaft, für die er von Bundestrainer Jürgen Klopp für die anstehenden Nations-League-Partien gegen Serbien (13. November) und die Niederlande (16. November) nominiert wurde. Dort könnte der 22-Jährige nach seiner überzeugenden Leistung gegen Augsburg auch sein Debüt für die A-Nationalmannschaft feiern. Demichelis verband die Reise mit einem klaren Wunsch: „Ich wünsche ihm das Beste für die Nationalmannschaft, denn wir brauchen ihn gesund und gierig zurück.“

Die hohe Belastung der vergangenen Wochen hat bei Waldemar Anton Spuren hinterlassen. Wie Borussia Dortmund am Sonntag offiziell mitteilte, wird der 30-jährige Innenverteidiger aufgrund muskulärer Probleme nicht zur deutschen Nationalmannschaft reisen. In Absprache mit dem DFB bleibt Anton während der anstehenden Länderspielpause in Dortmund. Damit verpasst der Abwehrspieler die beiden abschließenden Nations-League-Gruppenspiele gegen Serbien am 13. November und die Niederlande am 16. November. Für ihn nominierte Bundestrainer Jürgen Klopp RB Leipzigs Ridle Baku nach. Anton gehörte in dieser Saison zu den absoluten Dauerbrennern des BVB. In allen neun Bundesliga-Partien sowie den vier bisherigen Champions-League-Spielen stand der Defensivspieler über die volle Distanz auf dem Platz. Insgesamt absolvierte er 1.417 von 1.440 möglichen regulären Spielminuten in den bisherigen 16 Pflichtspielen. Wie schwerwiegend die muskulären Beschwerden sind, ist bislang nicht bekannt. Durch den Verzicht auf die Länderspielreise erhält Anton nun zumindest die Gelegenheit, sich von den Strapazen der vergangenen Wochen zu erholen. Ob er für das erste Bundesliga-Spiel nach der Pause bei Borussia Mönchengladbach am 21. November (15:30 Uhr) wieder uneingeschränkt zur Verfügung steht, bleibt abzuwarten.

Erstmals seit sechs Monaten stand das DHB-Team wieder zusammen auf der Platte. In der EM-Qualifikation gab es einen etwas mühsamen Sieg gegen Belgien.

Sowohl als Spieler als auch als Trainer konnte Martin Schwalb große Erfolge feiern. Nun aber hat er von einem gesundheitlichen Schlag berichtet – und spricht eine Mahnung aus.

Martin Schwalb zählt zu den prägenden Persönlichkeiten im deutschen Handball. Nun macht der 63-Jährige eine Krebserkrankung öffentlich - und denkt inzwischen schon wieder an ein Comeback als Trainer.

Bundestrainer Markus Gaugisch nominiert 16 Spielerinnen für die Europameisterschaft, von denen fast alle schon im Vorjahr beim silbernen WM-Coup dabei waren. Für Jung-Mama Smits bleibt die Tür offen.

Die MT Melsungen erlebt im abschließenden Gruppenspiel der Champions League einen Nervenkrimi. Die Nordhessen bestehen diesen und sind weiter.