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Eintracht Frankfurt hat einen wichtigen 1:0-Heimsieg gegen den 1. FC Köln eingefahren. In einer über weite Strecken zähen Partie sorgte Younes Ebnoutalib spät für die Entscheidung zugunsten der Hessen, die damit ihren ersten Bundesliga-Heimerfolg seit März bejubeln durften. SGE-Trainer Adi Hütter hatte sein Team nach der herben Pleite der Vorwoche taktisch umgebaut und agierte mit einer Viererkette sowie einer Doppelspitze bestehend aus Jonathan Burkardt und Ebnoutalib. Im Mittelfeldzentrum kehrte Mario Götze für den jungen Noël Aséko zurück, während Farès Chaïbi über links begann. Auf der Gegenseite stellte Kölns Coach René Wagner auf eine defensive Fünferkette um, in der Joël Schmied als zusätzlicher Innenverteidiger für Offensivkraft Mikey Moore begann. Die Kölner lauerten tief gestaffelt auf Kontermomente über Said El Mala. Im ersten Durchgang neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend. Frankfurt verzeichnete zwar mehr Ballbesitz, fand gegen die kompakte Kölner Hintermannschaft aber kaum Lücken. Chancen blieben auf beiden Seiten Mangelware, zumal FC-Keeper Marvin Schwäbe bei Versuchen von Chaïbi auf dem Posten war und SGE-Schlussmann Noah Atubolu auf der Gegenseite bei einer Möglichkeit von Marius Bülter zur Stelle war. Stärkere Frankfurter in der zweiten Halbzeit Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Eintracht den Druck deutlich und schnürte die Geißböcke phasenweise am eigenen Strafraum ein. Während die Kölner durch die verletzungsbedingte Auswechslung von Abwehrmann Schmied umstellen mussten, erzwangen die Hausherren in der 77. Minute den erlösenden Treffer: Nach einem Ballgewinn steckte der eingewechselte Aséko auf Ebnoutalib durch, der Schwäbe im kurzen Eck überwand und zum 1:0 einschob. In der Schlussphase warf Köln noch einmal alles nach vorne und brachte mit Reigan Heskey und Luca Waldschmidt frische Kräfte. Die Frankfurter Defensive um Abwehrchef Robin Koch hielt dem späten Anrennen jedoch stand, sodass die Hessen den knappen Vorsprung über die Zeit retteten und dem Effzeh die Fortsetzung der einjährigen Auswärts-Durststrecke bescherten. Tor: 1:0 Younes Ebnoutalib (77., Noël Aséko)

Nnamdi Collins hat das Spiel von Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln nicht unbeschadet überstanden. In einem Defensivzweikampf knickte der Außenverteidiger mit dem linken Fuß um und musste nach einer kurzen Behandlung ausgewechselt werden. In der 71. Minute ersetzte ihn Ansgar Knauff.

Joël Schmied vom 1. FC Köln hat sich im Bundesliga-Spiel bei Eintracht Frankfurt offenbar eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen. Nach einem geblockten Schussversuch von Younes Ebnoutalib knickte der Schweizer mit dem rechten Fuß unglücklich um und blieb mit Schmerzen am Boden liegen. Der Defensivakteur musste behandelt werden und konnte nicht weiterspielen, nachdem er zunächst noch auf den Platz zurückgekehrt war. In der 68. Minute wurde er durch Alessio Castro-Montes ersetzt.

Farès Chaïbi hat sich für das Freitagsspiel gegen den 1. FC Köln einen Platz in der Frankfurter Anfangsformation erarbeitet. Cheftrainer Adi Hütter begründete die Nominierung des Algeriers vor dem Anpfiff am Mikrofon von Sky. Der 23-Jährige profitierte dabei von seinem Fleiß unter der Woche und seinen Qualitäten bei ruhenden Bällen: „Farès Chaïbi ist ein Spieler, der gute Standards schießt und gut trainiert hat.“ Der Algerier übernimmt im 4-2-2-2-System die Rolle des linken Zehners. Für Can Uzun bedeutete die Maßnahme derweil den Gang auf die Ersatzbank. Zu der Nicht-Berücksichtigung des türkischen Nationalspielers äußerte sich Hütter im Vorfeld nicht gesondert, betonte jedoch allgemein: „Es geht immer um die Leistung, und wie wir dann schlussendlich auch auf dem Platz zusammenarbeiten.“

Mario Götze steht beim Heimspiel von Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln in der Startelf. Vor dem Anpfiff erklärte Trainer Adi Hütter bei Sky, warum er im Mittelfeldzentrum diesmal auf den Routinier baut und Noël Aséko zunächst auf der Bank Platz nehmen muss. „Mit Mario haben wir natürlich einen Spieler, der sehr erfahren ist, der uns in der Situation auch sehr gut tut“, begründete Hütter seine Wahl. Dem 34-Jährigen kommt nach den jüngsten Rückschlägen die Rolle zu, dem Spiel der SGE Ruhe und Struktur zu verleihen. Talent Aséko hat zwar in den vergangenen Wochen auf sich aufmerksam gemacht, zeigt defensiv aber noch Anpassungsbedarf. Hütter ordnete die Entwicklung des Youngsters ein: „Obwohl Noël Aséko auch ein sehr junger Spieler ist, der das nach vorne sehr ordentlich gemacht hat; in der Defensive hat er sich ein paar Mängel erlaubt, aber das gehört dazu als junger Spieler. Es ist eine Entwicklung.“

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