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Nur wenige Monate nach seiner Verpflichtung steht Suleman Sani bei RB Leipzig bereits wieder vor dem Abschied. Nach Informationen von Sky haben sich die Sachsen mit dem Al-Qadsiah FC auf einen festen Transfer des 19-Jährigen verständigt. Das Gesamtpaket soll sich inklusive realistischer Bonuszahlungen auf rund 8 Millionen Euro belaufen. Lediglich das finale grüne Licht des Spielers steht noch aus, der Wechsel gilt jedoch als unmittelbar bevorstehend. Bemerkenswert ist vor allem, dass Sanis Zeit in Leipzig bislang praktisch ohne sportliche Spuren geblieben ist. Der nigerianische Flügelspieler war erst im Januar für etwas mehr als 5 Millionen Euro vom slowakischen Erstligisten FK AS Trenčín nach Sachsen gewechselt und hatte bei RB einen Vertrag bis 2031 unterschrieben. Für die Profis kam er seither allerdings in keinem einzigen Pflichtspiel zum Einsatz. Finanziell könnte sich das kurze Kapitel für Leipzig dennoch lohnen. Sollte der Deal wie geplant über die Bühne gehen, würden die Sachsen bereits wenige Monate nach der Verpflichtung ein Transferplus erzielen – obwohl Sani zuvor keine einzige Pflichtspielminute im RB-Trikot gesammelt hat.

Eintracht Frankfurt hält sich kurz vor dem Deadline Day eine prominente Option für den Sturm offen. Nach Sky-Informationen beschäftigen sich die Hessen mit einer Rückkehr von Joselu. Mit dem 36-Jährigen, der seit Anfang Juli vereinslos ist, laufen demnach bereits Gespräche. Frankfurt soll derzeit konkreter sein als der 1. FC Union Berlin, der ebenfalls Interesse zeigen soll. Sportlich würde der 1,91 Meter große Angreifer reichlich Erfahrung mitbringen. Seine letzte Station in Europa war Real Madrid, für das er in der Saison 2023/24 insgesamt 17 Pflichtspieltore erzielte. Besonders in der Champions League erwies sich Joselu mit fünf Treffern in nur 273 Einsatzminuten als äußerst effizient und schoss die Königlichen mit seinem Doppelpack im Halbfinal-Rückspiel gegen den FC Bayern München ins Endspiel. Am Saisonende standen der Champions-League-Titel, die spanische Meisterschaft und der Gewinn des spanischen Supercups. Wenige Wochen später wurde Joselu mit Spanien zudem Europameister. Für den gebürtigen Stuttgarter wäre Frankfurt kein Neuland. Bereits in der Saison 2013/14 lief Joselu auf Leihbasis für die Eintracht auf und kam wettbewerbsübergreifend auf 14 Treffer in 33 Einsätzen. Weitere Bundesliga-Erfahrung sammelte er bei der TSG Hoffenheim und anschließend bei Hannover 96. Mehr als zwölf Jahre nach seinem ersten Engagement könnte sich nun kurzfristig die Tür für eine Rückkehr an den Main öffnen. Kalimuendo-Rückkehr bleibt heiß Parallel dazu arbeitet die Eintracht weiterhin an einer Rückkehr von Arnaud Kalimuendo. Der 24-Jährige war in der vergangenen Rückrunde vom Nottingham Forest FC ausgeliehen und erzielte in 19 Bundesliga-Partien sechs Treffer. Nach übereinstimmenden Medienberichten stehen beide Vereine erneut im Austausch. Die Vorstellungen liegen allerdings noch deutlich auseinander: Sky zufolge bevorzugt Nottingham einen festen Verkauf und verlangt mehr als 30 Millionen Euro. Ob die Personalien Joselu und Kalimuendo unmittelbar miteinander verknüpft sind, ist derzeit offen. Klar ist jedoch, dass die SGE auf den letzten Metern der Transferperiode mehrere Möglichkeiten für eine weitere Verstärkung im Angriff auslotet. Bei Joselu hätte Frankfurt dabei einen finanziellen Vorteil: Für den routinierten Mittelstürmer würde keine Ablöse fällig, nachdem sein Vertrag beim Al-Gharafa Sports Club Ende Juni ausgelaufen ist.

Bei Samuel Mbangula zeichnet sich kurz nach seiner Freistellung für Transfergespräche der Abschied vom SV Werder Bremen ab. Nach übereinstimmenden Berichten von Fabrizio Romano, Sacha Tavolieri und kicker haben sich die Grün-Weißen mit dem Bologna FC 1909 auf einen Wechsel des 22-Jährigen verständigt. Geplant sei eine Leihe mit Kaufoption. Auch bei den finanziellen Rahmenbedingungen soll inzwischen Klarheit herrschen. Nach Informationen von Romano erhält Werder zunächst eine Leihgebühr in Höhe von 2 Millionen Euro. Die Kaufoption für den kommenden Sommer liegt demnach bei weiteren 12,5 Millionen Euro. Damit könnte das Gesamtvolumen des Geschäfts auf 14,5 Millionen Euro anwachsen. Für Mbangula wäre es zugleich die Rückkehr in die Serie A. Vor seinem 10-Millionen-Euro-Wechsel nach Bremen im Sommer 2025 hatte der Flügelspieler für Juventus Turin gespielt. Nach nur einer Saison an der Weser steht sein Kapitel beim SVW damit vorerst wieder vor dem Ende.

Werder Bremens großer Pechvogel Jens Stage muss unters Messer. Der Verein bestätigte inzwischen, dass die am Samstag erlittene Oberschenkelverletzung einen Eingriff erforderlich macht. „Er hat eine schwere muskuläre Verletzung. Eine OP wird nötig sein“, wird Peter Niemeyer in BILD zitiert. „Wann er genau zurückkehrt, können wir noch nicht absehen“, ergänzte Bremens Profi-Chef. Die Verletzung hat es aber in sich, denn schon jetzt lässt sich sagen: „In diesem Jahr wird er nicht mehr für uns auf dem Platz stehen.“

Eintracht Frankfurt hat in der Defensive nachgelegt und Lilian Brassier vom Stade Rennes FC verpflichtet. Wie die Hessen am Montag offiziell mitteilten, unterschreibt der 26-jährige Innenverteidiger einen langfristigen Vertrag bis zum 30. Juni 2031 und erhält die Rückennummer 3. Nach Informationen von Sky überweist die SGE 8,5 Millionen Euro nach Frankreich, weitere Bonuszahlungen können hinzukommen. Mit Brassier sichert sich Frankfurt einen erfahrenen Linksfuß für das Abwehrzentrum. Der 1,86 Meter große Franzose bringt bereits 161 Einsätze in der Ligue 1 mit und gehörte auch in der vergangenen Saison beim Stade Rennes FC zum Stammpersonal. In 27 Ligapartien kam der Defensivmann zum Einsatz. Neben seiner angestammten Position in der Innenverteidigung wurde Brassier im Laufe seiner Karriere gelegentlich auch auf der linken Abwehrseite eingesetzt. Auch für Adi Hütter ist der Neuzugang kein Unbekannter. Der Eintracht-Coach kennt Brassier aus seiner eigenen Zeit in der Ligue 1 und schätzt die Qualitäten des 26-Jährigen. Sportvorstand Markus Krösche hebt insbesondere dessen Physis, Geschwindigkeit und Intensität in den Zweikämpfen hervor. Mit diesen Eigenschaften soll Brassier der Frankfurter Defensive zusätzliche Stabilität verleihen. Seine Verpflichtung folgt unmittelbar auf den Abgang eines Spielers mit einem ähnlichen Positionsprofil. Arthur Theate wechselte am Sonntag offiziell auf Leihbasis zum Bologna FC 1909 und kann von den Italienern anschließend per Kaufoption fest verpflichtet werden. Wie Brassier ist auch der Belgier Linksfuß und sowohl im Abwehrzentrum als auch auf der linken Seite einsetzbar. Für die beiden Innenverteidigerpositionen in Hütters Viererkette ist die Eintracht damit personell breit aufgestellt. Neben Kapitän Robin Koch und Neuzugang Brassier stehen Nnamdi Collins sowie der im Sommer verpflichtete Otávio bereit. Hinzu kommt Jeremiaha Maluze, der sich zuletzt in den Vordergrund gespielt hat und beim 3:3 gegen den 1. FC Union Berlin bei seinem Startelfdebüt zu überzeugen wusste. Brassier bringt in diesen Konkurrenzkampf nun noch einmal reichlich Erfahrung auf höchstem Niveau mit.

Stefan Kretzschmar hat erneut über seinen Rauswurf bei den Füchsen Berlin gesprochen. Dabei zeigte er sich wiederholt emotional.

Dichter Nebel auf den Färöern legt die Anreise gleich mehrerer Sportteams lahm. Für einen der gestrandeten Klubs wird sogar ein Pflichtspiel verlegt.

Der deutsche Handballsport darf den nächsten Erfolg im Juniorenbereich feiern. Mittendrin sind auch zwei Söhne einflussreicher Personen des Sports.

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Wenige Monate vor der Heim-Weltmeisterschaft möchte Handball-Bundestrainer Alfred Gislason mehr Konstanz seiner Spieler sehen. Für Jürgen Klopp hat er nur lobende Worte.