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Die Liste der Interessenten für Florian Hellstern wird offenbar länger. Wie BILD berichtet, beschäftigt sich nun auch Hannover 96 mit dem Torwarttalent des VfB Stuttgart. Der 18-Jährige gilt als Kandidat für eine Leihe, um in der kommenden Saison Spielpraxis auf höherem Niveau zu sammeln. Hellstern steht in Stuttgart langfristig bis 2030 unter Vertrag. In der vergangenen Spielzeit trainierte er als vierter Torhüter bei den Profis, absolvierte zudem 26 Partien für die U23 in der 3. Liga. Mit der U19 gewann er außerdem den DFB-Pokal. Hannover sucht neue Nummer eins Eine Zeit lang wurde vor allem der SC Paderborn 07 als möglicher Abnehmer gehandelt. Nach dem Aufstieg der Ostwestfalen in die Bundesliga könnte der Schritt für Hellstern jedoch als zu groß eingeschätzt werden. Neben Hannover sollen sich auch die SpVgg Greuther Fürth, die KSV Holstein sowie Zweitliga-Aufsteiger FC Energie Cottbus mit dem U19-Nationaltorhüter beschäftigen. Für Hannover wäre die Torwartposition aktuell eine zentrale Baustelle. Nach den Abgängen von Nahuel Noll und Leo Weinkauf suchen die Niedersachsen nach einer neuen Nummer eins. Hellstern würde laut dem Bericht mit seinen Qualitäten am Ball und seiner Spieleröffnung gut zum Stil von Trainer Christian Titz passen.

Nach den Top-Elf-Prognosen zu RB Leipzig, dem HSV, Mainz 05 sowie Augsburg blicken wir nun auf den Vizemeister und defensiven Vorzeigeklub der vergangenen Saison: Borussia Dortmund. Unter Cheftrainer Niko Kovač haben die Schwarz-Gelben ein völlig neues Gesicht dazugewonnen. Der „Kovač-Ball“ ist vielleicht nicht immer das größte Offensivfeuerwerk, erweist sich aber als sehr effektiv. Basis des Erfolgs ist eine stringente 3-4-2-1-Formation. Kovač opferte bewusst ein Stück kreative Spektakel-DNA für Reife, Disziplin und Kontrolle. Ein mittlerer Pressingblock, die Reduzierung offener Räume hinter den Schienen und kompromissloser Umschaltfußball spülten die Borussia zur besten Defensive der abgelaufenen Bundesliga-Saison – noch vor den Bayern. Da im Sommer dennoch namhafte Kader-Verschiebungen drohen, werfen wir einen genauen Blick auf die prognostizierte Kovač-Elf. Torwart: Der unangefochtene Rückhalt Top-Elf: Gregor Kobel (28) Zwischen den Pfosten herrscht beim BVB absolute Klarheit. Bleibt Kobel vertragsgemäß (Laufzeit bis 2028) an Bord, gibt es auf der Linie absolut keine Diskussionen. Der Schweizer gehört im Gesamtpaket zu den besten Torhütern der Bundesliga. Abwehr: Das 20-Millionen-Juwel für die Rekord-Defensive Rechter Innenverteidiger: Joane Gadou (19) | Alternative: Ramy Bensebaini (31) Für das französische Defensiv-Juwel Gadou hat der BVB tief in die Tasche gegriffen und knapp 20 Millionen Euro an RB Salzburg überwiesen. Mit seinem Tempo, seiner Zweikampfhärte und seinem progressiven Aufbauspiel bringt der 1,95-Meter-Hüne das perfekte Profil für die halbrechte Position der Dreierkette mit. Da er den Nachweis seiner Qualitäten auf Top-Niveau aber erst noch erbringen muss, steht Routinier Bensebaini als Alternative parat. Rutscht Bensebaini rein, würde er nach links rücken, während Waldemar Anton nach rechts und Nico Schlotterbeck ins Zentrum gehen – eine Variante, die sich schon in der Vorsaison bewährte. Bensebaini bleibt zudem als eiskalter Elfmeterschütze und Standard-Waffe sehr wichtig. Zentraler Innenverteidiger: Waldemar Anton (29) Anton ist im Abwehrzentrum felsenfest gesetzt. Der Nationalspieler war in der abgelaufenen Spielzeit der wohl konstanteste Dortmunder und hat sich als unumstrittener Chef der Dreierkette etabliert. Er hatte maßgeblichen Anteil daran, dass der BVB die wenigsten Gegentore der gesamten Liga schlucken musste. Linker Innenverteidiger: Nico Schlotterbeck (26) | Alternative: Neuzugang Mit seinem starken linken Fuß, seiner Leader-Mentalität und seinen präzisen Diagonalbällen ist Schlotterbeck die ideale Besetzung auf Halblinks. Kovač nutzt Schlotterbecks Eröffnung regelmäßig, um das Spiel tief aus der eigenen Kette schnell zu machen. Einziges dickes Fragezeichen: Schlotterbeck besitzt für diesen Sommer eine Ausstiegsklausel. Sollte er von dieser Gebrauch machen, wird der BVB die Lücke nicht intern auffangen, sondern mit einem externen Neuzugang von Format reagieren müssen. Mittelfeld & Schiene: Ein Assist-König und das unantastbare Herzstück Rechte Schiene: Julian Ryerson (28) Sofern mögliche Interessenten im Sommer nicht Ernst machen, bleibt der Norweger auf der rechten Außenbahn gesetzt. Unter Kovač blühte Ryerson regelrecht auf und fütterte die Offensive unaufhörlich: Ein wichtiger Grund für seine überragenden 15 Bundesliga-Vorlagen waren dabei seine gefährlichen Standards, die sich zu einer echten Dortmunder Waffe entwickelt haben. Mit diesem Fabelwert schaffte er es auf den 2. Platz in der Assist-Rangliste der Liga – ein Wert, den quasi nur ein außerirdischer Michael Olise toppte. Defensives Mittelfeld: Neuzugang | Alternativen: Jobe Bellingham (20) / Marcel Sabitzer (32) Neben Felix Nmecha benötigt das Dortmunder Zentrum dringend einen neuen Impuls – einen klassischen, defensivstarken Sechser, der die Räume zustellt und dem Nebenmann den Rücken freihält. Hier erwarten wir eine externe Transfer-Lösung. Bellingham brauchte Anlaufzeit und konnte trotz ansteigender Formkurve noch keinen dauerhaften Startelf-Anspruch untermauern. Sabitzer wiederum geht in sein letztes Vertragsjahr (eine Verlängerung zeichnet sich derzeit eher nicht ab), genießt bei Kovač wegen seiner taktischen Disziplin aber hohes Ansehen. Zentrales Mittelfeld: Felix Nmecha (25) Nmecha ist das unantastbare Herz des Dortmunder Mittelfelds. Der Nationalspieler bringt schlicht alles mit, was ein moderner Box-to-box-Spieler braucht: Physis, Tempo, feines Passspiel und enorme Torgefahr im Abschluss. Dass Julian Nagelsmann trotz dessen Verletzungshistorie nicht auf die WM-Nominierung verzichten konnte, unterstreicht seinen Stellenwert. Beim BVB gilt Nmecha als absolut unverkäuflich und wird auch kommende Saison die Fäden ziehen. Linke Schiene: Daniel Svensson (24) | Alternative: Samuele Inácio (18) Svensson ist abgesehen vom neuen Perspektivspieler Kauã Prates (17) der (noch) einzige nominelle Linksverteidiger im Kader. Nach einem bärenstarken Start baute er in der Rückrunde jedoch ab und musste seinen Platz auf dem Flügel teilweise an Maximilian Beier abtreten. Sollte Kovač Beier dauerhaft als linken Schienenspieler einplanen, wäre Top-Talent Inácio der große Profiteur: Durch das Herunterziehen von Beier würde in der vorderen Dreierreihe ein Platz frei, den das italienische Offensiv-Juwel Inácio sofort besetzen könnte. Stand jetzt planen wir aber mit Svensson auf der Schiene. Es ist aber auch davon abhängig, was auf den Außenbahnen noch in puncto Transfers passiert. Offensive: Das Erbe von Brandt und die Lebensversicherung Rechtes offensives Mittelfeld: Maximilian Beier (23) Beier hat sich mit seinen Tiefenläufen, seiner exzellenten Mentalität und seiner Effizienz unentbehrlich gemacht. Am wohlsten fühlt er sich als zweite Spitze im Zentrum, Kovač schätzt seine Flexibilität auf den Halbpositionen oder eben der Schiene jedoch enorm. Sollte er defensiver auf den Flügel rücken, macht er vorne Platz für Inácio – in unserer Top-Elf startet er vorerst auf der rechten Zehn. Stürmer: Serhou Guirassy (30) | Alternativen: Neuzugang / Fábio Silva (23) Für Kovač ist Guirassy die absolute „Lebensversicherung“ im Sturmzentrum. Selbst während einer längeren Torflaute in der Hinrunde wich der Coach nicht von ihm ab. Wenn er bleibt, ist er absolut gesetzt – allerdings ist sein Verbleib im Sommer noch nicht zu 100 Prozent in trockenen Tüchern. Sollte er gehen, muss ein neuer Top-Stürmer kommen, auch wenn Herausforderer Silva bereits mit den Hufen scharrt und Ansprüche anmeldet. Linkes offensives Mittelfeld: Neuzugang Der Abgang von Julian Brandt reißt eine Lücke, die der BVB zwingend extern schließen muss. Nach unseren Informationen ist unter anderem Nadiem Amiri ein heißer Name in den Dortmunder Überlegungen. Unabhängig vom Namen fordern die Kovač-Muster hier einen klaren, hochkarätigen Stammspieler, der die nötige spielerische Genialität mitbringt, um enge Partien im Alleingang zu entscheiden und Stoßstürmer Guirassy mit Flanken und Steckpässen zu füttern. Der neue offensive Königstransfer ist hier fest eingeplant. Fazit Unter Kovač agiert vielleicht nicht der spektakulärste, aber zweifellos der erwachsenste und disziplinierteste BVB der jüngeren Vergangenheit. Die Abwehr steht wie ein Prachtbau, doch das Gesicht der Mannschaft wird sich im Sommer verändern. Die sportliche Leitung muss das Brandt-Erbe auf der Zehn kreativ auffangen und einen defensiven Staubsauger für die Zentrale finden. Gelingt das, ist die erneute Champions-League-Qualifikation auch im neuen Jahr reine Formsache. Zum Abschluss noch ein dickes Danke an euch: Unsere Team-Checks und voraussichtlichen Aufstellungen leben vom Austausch mit der LigaInsider-Community. Ihr liefert uns mit euren Kommentaren und Argumenten regelmäßig wertvolle Denkanstöße, die wir direkt in unsere redaktionelle Arbeit einbeziehen. Wir verstehen unsere Prognosen immer als Gemeinschaftsprojekt mit euch! Daher seid jetzt auch ihr gefragt: Wie seht ihr den Dortmunder Kovač-Ball? Packt Gadou sofort den Sprung in die Startelf und wer wäre euer Wunsch-Nachfolger für Julian Brandt? Diskutiert mit uns in den Kommentaren! Du kennst dich nicht nur bestens rund um den Verein aus, sondern analysierst das Geschehen auf dem Platz quasi auch rund um die Uhr? Dann melde dich gerne bei uns und bewirb dich als Experte unter folgender E-Mail: „experte@ligainsider.de“. Sollte es matchen, winkt dir ein Status-Upgrade in der App. Mit einem Vereinsbadge ausgestattet, könnten zum Beispiel Beiträge von dir direkt unter den Aufstellungen hervorgeheben werden.

Auf dem Papier wirkt die Zusammenarbeit mit 9-Millionen-Euro-Einkauf Ameen Al-Dakhil wie ein Missverständnis. Der VfB Stuttgart soll dennoch weiter große Stücke auf den Innenverteidiger halten. Wie BILD berichtet, ist ein Verkauf in diesem Sommer keine Option. Wenn überhaupt, käme nur eine Leihe des 24-Jährigen in Betracht, der noch Vertrag bis 2028 hat. Zunächst mal laute der Fahrplan jedoch: Abwarten! Dass Al-Dakhil in zwei Jahren beim VfB kaum vorangekommen ist, hängt in allererster Linie mit wiederholten Verletzungsproblemen zusammen. Besonders nach seiner Ankunft musste er zunächst behutsam aufgebaut werden. Der Belgier kam in seiner ersten Saison auf 11 Pflichtspieleinsätze, im Jahr darauf waren es acht. Wenn er auf dem Spielfeld war, wusste Al-Dakhil weitgehend durchaus zu gefallen. Wohl mit ein Grund, warum Stuttgart noch nicht das Handtuch wirft.

Nimmt Yan Couto im Sommer die Ausfahrt Transfermarkt? In Italien scheint sich jedenfalls eine potenzielle neue Station aufzutun. Nach Informationen von Transferjournalist Matteo Moretto führt Como 1907 Gespräche hinsichtlich einer Verpflichtung des Rechtsverteidigers. Der Standort in der Lombardei stellt durchaus eine attraktive Option dar, nicht nur wegen der schönen Umgebung: Como hat die Saison 2025/26 auf Platz vier der Serie A abgeschlossen und geht somit genau wie der BVB in der Champions League an den Start. In Dortmund, wo eine Vertragsbindung bis 2030 besteht, sind Couto zuletzt die Felle davongeschwommen. BVB-Vorlagenkönig Julian Ryerson hat das Duell auf der rechten Außenbahn für sich entschieden, sodass sein brasilianischer Kollege im Saisonverlauf zunehmend seltener auf dem Feld stand. Im Jahr 2026 kamen auf Bundesliga-Ebene nur drei Startelfeinsätze für Couto zusammen. Demgegenüber sah der 24-Jährige in zehn Ligaspielen gar keine Einsatzminute – und das lediglich in zwei Fällen wegen verletzungsbedingter Ausfälle …

Allen Dortmunder Bekundungen zum Trotz gibt die Gerüchteküche um Serhou Guirassy (30) keine Ruhe. Mit Aston Villa steht der Name des nächsten potenziellen Abnehmers im Raum. Wie BILD erfahren hat, haben die Engländer nun Interesse am BVB-Angreifer hinterlegt. Zuletzt hatten Begehrlichkeiten aus Istanbul, konkret von Fenerbahçe, Schlagzeilen gemacht. Der Boulevardzeitung zufolge sollen weitere Klubs die Situation von Guirassy bei Borussia Dortmund aufmerksam beobachten. In der Vergangenheit war zwar auch ein Wechsel nach Saudi-Arabien im Gespräch, laut BILD sieht es derzeit aber nicht danach aus. Die Verantwortlichen beim Bundesligisten zeigen öffentlich eine klare Linie: Sie verweisen auf die Bedeutung des torgefährlichen Guineers und versichern, keine Verkaufsabsichten zu haben. Trotzdem wird dem Klub nachgesagt, dass er sich mit guten Angeboten auseinandersetzen würde. Der Plan des Stürmers selbst spielt dem BVB zudem alles andere als in die Karten: Guirassy, dessen Vertrag bis 2028 datiert ist, soll einen Wechsel anstreben.

Nach einem Böllerwurf in Novi Sad weigern sich die Gastgeber weiterzuspielen. Das Spiel wird abgebrochen und für den Gegner gewertet. Der feiert anschließend mit seinen Fans, die den Böller warfen.

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